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C | Suchtstoffe und Suchtformen | Heroin und andere Drogen
2003 2004 2005 2006 2007
2.607 2.616 2.664 2.706 2.786
6.626
6.329
5.984
5.516
5.146
Substituierende Ärzte
Ärzte mit suchttherapeutischer Qualifikation
zu vernachlässigende Fluktuation (z. B. in Substitutions-
ambulanzen), die mit Folgeummeldungen der Patien-
ten verbunden ist.
Bei der Zahl der meldenden Substitutionsärzte lässt
sich ein kontinuierlicher leichter Anstieg feststellen:
Während im Jahr 2003 2.607 Ärzte Substitutions-
behandlungen durchführten, waren in 2007 2.786 Ärzte
auf diesem Gebiet aktiv.
Die Zahl der seitens der Ärztekammern gemeldeten
suchttherapeutisch qualifizier ten Ärzte (in 2007: ca.
6.600) liegt deutlich höher als die Zahl der tatsächlich
substituierenden Ärzte.
Das über wiegend gemeldete Substitutionsmittel ist
Methadon. Allerdings steigt seit mehreren Jahren der
Anteil von Buprenorphin und Levomethadon.
ANZAHL VON SUBSTITUTIONSPATIENTEN PRO ARZT
Anzahl gemeldeter
Substitutionspatienten
pro Arzt
Anteil der meldenden
substituierenden Ärzte
(Stichtag 01.07.2007)
bis zu 3
27,8 %
4–50
55,3 %
51–150
15,3 %
über 150
1,6 %
ANZAHL DER IM SUBSTITUTIONSREGISTER
REGISTRIERTEN ÄRZTE
2007 haben ca. 500, das entspricht in etwa 18 % der
substituierenden Ärzte, die Konsiliar-Regelung genutzt
(in 2006: ca. 16 % der substituierenden Ärzte).
Die Anzahl gemeldeter Substitutionspatienten pro Arzt
stellt sich prozentual wie folgt dar:
ART UND ANTEIL DER GEMELDETEN
SUBSTITUTIONSMITTEL IN DEUTSCHLAND
Substitutions-
mittel
2003 2005 2007
Methadon
70,9 % 66,2 % 61,4 %
Levomethadon 14,8 % 15,8 % 19,0 %
Buprenorphin 12,9 % 17,2 % 18,6 %
Dihydrocodein 1,2 % 0,7 % 0,5 %
Codein
0,2 % 0,1 % 0,1 %
Diamorphin
0,4 %
2007 wurden dem Substitutionsregister bundesweit ca.
210 Doppelbehandlungen von Patienten (2006: ca. 300
Doppelbehandlungen) bestätigt, die von den betrof-
fenen Ärzten aufgrund der Mitteilungen des Substitu-
tionsregisters beendet wurden.
Das Substitutionsregister stellt in regelmäßigem Tur-
nus sowie auf Einzelanforderung den 181 zuständigen
Überwachungsbehörden der Länder die arztbezogenen
Daten (d. h. die Anzahl der Substitutionspatienten, die
Anzahl der qualifizierten Ärzte, die Anzahl der substi-