sche, gefolgt von italienischen Staatsangehörigen.
Bei Crack ist die Fallzahl gesunken (–8 %), während die
Sicherstellungsmenge auf rund 5 kg (+23 %) anstieg.
Nahezu die gesamte Menge wurde in Hamburg und
Hessen (Frankfurt am Main) beschlagnahmt.
Bei den Tatverdächtigen dominierten deutsche, gefolgt
von türkischen Staatsangehörigen.
Amphetamin und Methamphetamin
In 7.662 Fällen wurden 820 kg Amphetamin und Meth-
amphetamin sichergestellt. Dies bedeutet einen Anstieg
sowohl der Fallzahl (+12 %) als auch der beschlagnahm-
ten Menge (+13 %) gegenüber dem Jahr 2006.
Die Sicherstellungsmenge von Amphetamin bzw. Meth-
amphetamin stieg damit im sechsten Jahr in Folge an.
Der weitaus überwiegende Teil der sichergestellten
Amphetaminmenge mit ermittelter Herkunft stammte
aus den Niederlanden. Ungleich geringere Mengen wur-
den aus Belgien und Polen eingeschmuggelt. Im Gegen-
satz zu den Vorjahren blieben Sicherstellungen größe-
rer, für Skandinavien bestimmter Amphetaminmengen
aus. Hingegen sollten kleinere Mengen häufig über die
Südgrenzen Deutschlands ins Ausland geschmuggelt
werden.
In den oben genannten Sicherstellungszahlen zu
Amphetamin und Methamphetamin sind 454 Fälle
(+9 %) enthalten, in denen insgesamt 10 kg Crystal (–7 %)
beschlagnahmt wurden. Rund 79 % dieser Menge wur-
den in den Bundesländern Sachsen und Bayern sicher-
gestellt. In Thüringen erfolgten ebenfalls zahlreiche
Sicherstellungen, bei denen allerdings deutlich gerin-
gere Mengen aufgefunden wurden.
Beim Handel und Schmuggel mit Amphetamin und
Methamphetamin traten meist deutsche Tatverdäch-
tige in Erscheinung. Unter den Nichtdeutschen spielten
vor allem türkische, italienische und polnische Staats-
angehörige eine Rolle.
Ecstasy
Mit 2.495 Fällen ist die Zahl der Sicherstellungen von
Ecstasy im Jahr 2007 gestiegen (+5 %), während die
Menge mit 985.218 Tabletten gegenüber dem Vorjahr
gesunken ist (–9 %).
Der überwiegende Teil der sichergestellten Tabletten
stammte aus den Niederlanden. In Einzelfällen mit grö-
ßeren Mengen wurde der Nachweis eines Transportes
aus der Türkei, Polen oder der Schweiz geführt.
In mehreren Fällen konnte ein beabsichtigter Weiter-
transport von größe re n Menge n in D eut schland
beschlagnahmter Ecstasy-Tabletten nach Süd- und
Osteuropa, mitunter auch nach Skandinavien ermittelt
werden.
Bei Sicherstellungen von Ecstasy wurden in erster Linie
deutsche Staatsangehörige festgestellt. Bei den nicht-
deutschen Tatverdächtigen dominierten türkische,
gefolgt von niederländischen, italienischen und polni-
schen Staatsangehörigen.
(Cannabis siehe C 4.2)