lichen Settings wie z. B. Suchtselbsthilfe, Schule, Klinik, Arzt-
praxis und Sozialamt angesprochen. Die der Broschüre beige-
fügten Materialien dienen dazu, dass die Multiplikatoren
Informationen zum Thema erhalten;
eigenständig Informationsveranstaltungen zum Thema
durchführen;
Vor träge zum Thema halten;
in der Presse informieren;
Verständnis für Mütter mit alkoholgeschädigten Kindern
entwickeln.
Das bereits durchgeführ te Selbsthilfeprojekt „Alkohol in
Schwangerschaft und Stillzeit“ ist auf große positive Reso-
nanz gestoßen. Dies belegen zum einen die eingegangenen
Dankschreiben, aber auch die große Nachfrage nach der Bro-
schüre „Kind trinkt mit“ von den Guttemplern.
Durch dieses Projekt hat sich eine Vielzahl betroffener Eltern
und Kinder bei den Guttemplern in Deutschland gemeldet
und nach möglichen Unterstützungsmöglichkeiten gefragt.
Dieser Nachfrage soll mit dem neuen Projekt „Leben mit dem
fetalen Alkoholsyndrom“ begegnet werden. Zielgruppe des
Projektes sind diejenigen, die mit Kindern, die vom fetalen
Alkoholsyndrom betroffen sind, zusammenleben bzw. -arbei-
ten (Eltern, Lehrer, Therapeuten etc.).
Im Mittelpunkt des neuen Projektes sollen Aufklärung der
Öffentlichkeit über das fetale Alkoholsyndrom (FASD) und
über die Folgen, der durch Alkohol in der Schwangerschaft
verursachten Behinderung, stehen. Dadurch soll die Präven-
tion verbessert und eine Sensibilisierung der Bevölkerung für
die Belange der FASD-Betroffenen erreicht werden.
Umgesetzt werden soll dies durch die Entwicklung von adä-
quatem Informationsmaterial, welches Hilfen im Umgang mit
Betroffenen vorstellt, sich aber auch an betroffene Frauen
und Eltern geschädigter Kinder richtet, um diese über die
vorhandenen Hilfsangebote in der Sucht-Selbsthilfe aufzu-
klären. Das Material soll eine thematische Fortsetzung der
Broschüre „Kind trinkt mit“ darstellen und wird Ende 2008
bereit gestellt bzw. veröffentlicht.
2.3.2 Früherkennung und Frühintervention bei
Alkoholmissbrauch oder -abhängigkeit
In der Arbeitsgruppe „Schnittstellenprobleme in der
Versorgung Suchtkranker“ des Drogen- und Suchtrats
wurden 2007 und 2008 die Schnittstellen im Bereich der
Frühintervention bei Alkoholmissbrauch und -abhängig-