jekte, die unterschiedliche Settings nutzen, um Zugang
zur Gesamtbevölkerung zu erhalten. Hinzu kommen
Projekte, die ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert
werden. Im Jahr 2007 wurden neue Bereiche hinzu-
gewonnen. Von den 17 Projekten betreffen 13 die Wirk-
samkeit von Kurzinterventionsmethoden zur Reduktion
des Rauchens, vier haben gesundheitsriskanten Alko-
holkonsum zu Gegenstand und ein Projekt betrifft den
Gebrauch psychotroper Medikamente. Unmittelbares
Ziel der Interventionen ist die Erhöhung der Motivation
zur Beendigung des Tabakrauchens, des gesundheits-
riskanten Alkoholkonsums sowie des Gebrauchs psycho-
troper Substanzen über die ärztliche Indikation hinaus.
In der zweiten Förderphase wurden besonders Projekte
zur Wirksamkeit der Implementierung sekundärpräven-
tiver Maßnahmen in die Routine medizinischer Versor-
gung untersucht. Mittlerweile sind neben dem BMBF
weitere Förderer aus dem öffentlichen Bereich, wie das
Bundesministerium für Gesundheit, in EARLINT aktiv.
In dem Forschungsverbund arbeiten u. a. die Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Lübeck
und das Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin
der Universität Greifswald zusammen, das den Verbund
koordiniert. Aus EARLINT sind bisher 84 wissenschaft-
liche Arbeiten publiziert und weitere in Vorbereitung
www.medizin.uni-greifswald.de/epidem
Forschungsverbund Nordrhein-Westfalen
Mitglieder des Suchtforschungsverbundes NRW betei-
ligten sich auch im Jahr 2007 an vielfältigen Weiterbil-
dungsaktivitäten zum Wissenstransfer. In Kooperation
mit der Ärztekammer Nordrhein wurde die nunmehr
dritte Weiterbildungsveranstaltung „Update Sucht-
medizin“ am 27. August 2007 in Essen durchgeführt.
Die jährlich durchgeführte Veranstaltung ist zu einem
festen Bestandteil der Fortbildung in NRW geworden.