deres, als mit meiner Frau und unserem Hund, einem Rhode-
sian Ridgeback, am Meer spazieren zu gehen und die Natur
zu genießen“, verrät Wolfgang Götz. „Ich lese aber auch sehr
viel, Bücher, aber auch Zeitschriften aus verschiedenen Län-
dern. Außerdem bin ich ein Nachrichten-Junkie.“
www.emcdda.europa.eu/
1.1.5 Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und
Drogensucht (DBDD)
Als Deutsche Referenzstelle für die Europäische Beob-
achtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBD D)
fungieren die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA), die deutsche Hauptstelle für Sucht-
fragen (DHS) und das Institut für Therapieforschung
München (IFT) gemeinsam. Die Arbeit der DBDD wird
gemeinschaftlich von der EU und dem Bundesministe-
rium für Gesundheit (BMG) finanziert. Als so genannter
deutscher Knotenpunkt („Focal Point“) im Netzwerk
der EBDD erstellt diese Referenzstelle jährlich einen
Bericht zur Drogensituation in Deutschland, der neben
umfangreichen Informationen zu neuen Entwicklun-
gen und zahlreichen Standardinformationen auch
jährlich wechselnde Schwerpunktthemen behandelt.
Die Schwerpunktthemen 2007 waren Kokainkonsum,
Drogenkonsum unter jungen Menschen und drogen-
bezogene Forschung in D eutschland. Gemeinsam
mit zahlreichen deutschen Expertinnen und Experten
unterstützt die DBDD darüber hinaus die Umsetzung
europäischer Standards bei der Erhebung, Analyse und
Interpretation epidemiologischer Schlüsselindikatoren
in Deutschland und steht als Schnittstelle zwischen der
EBDD und Deutschland für zahlreiche Anfragen zur
Verfügung.
Gemeinsam mit der EBDD und dem BMG hat die DBDD
im März 2007 eine internationale Tagung zu neuen
Entwicklungen bei der Prävention und Behandlung
cannabisbezogener Störungen veranstaltet, die auf
großes Interesse gestoßen ist. Dabei wurden intensiv
die Zugangs-, Präventions-, Beratungs- und Behand-
lungsmöglichkeiten für Cannabiskonsumentinnen und
-konsumenten mit problematischem Gebrauch in der EU
diskutiert.
Neben diesen umfangreichen Kernaufgaben der DBDD
nahmen Expertinnen und Experten der DBDD auch
2007 an Twinning-Projekten (siehe 1.1.9) teil, um neue
EU-Mitgliedsstaaten oder Beitrittskandidaten unter
anderem beim Aufbau ihrer Knotenpunkte oder der
Datenerhebung im Drogenbereich zu unterstützen.