det, die Europäische Kommission, das Europäische Par-
lament sowie die Mitgliedsstaaten auf europäischem
Niveau mit objektiven, verlässlichen und vergleichba-
ren Informationen zu Drogen, Drogenabhängigkeit und
deren Folgen zu versorgen. Die Drogenbeauftragte der
Bundesregierung ist Mitglied im Verwaltungsrat der
EBDD. Die Arbeit der EBDD wurde 2007 den Regeln
der EU entsprechend umfassend extern evaluiert. Der
vorliegende Evaluationsbericht bescheinigt der EBDD,
dass die Aufgaben und Ziele in hoher Qualität erreicht
werden. 2007 wurden die Mitglieder des wissenschaft-
lichen Komitees neu gewählt. Etwa 100 Bewerbungen
gingen auf die Ausschreibung ein. Unter den für eine
Dauer von drei Jahren gewählten 15 Mitgliedern sind
mit Prof. Bühringer und Prof. Rehm zwei Mitglieder
deutscher Herkunft. Die enge Zusammenarbeit mit
der EBDD wurde bei der gemeinsamen Vorstellung des
Europäischen Jahresberichts 2007 und des Jahresbe-
richts 2006/07 zur Drogenproblematik in Deutschland
im November 2007 deutlich.
Vorgestellt:
Wolfgang Götz,
Direktor der Europäischen
Beobachtungstelle für
Drogen und Drogensucht
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist
nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ (J. W. v. Goethe).
Dieser Spruch ?immert als Bildschirmschoner über den Com-
putermonitor von Wolfgang Götz. „Der erste Satz steht dafür,
dass ich mich dafür einsetze, die Ergebnisse von europa-
weiten Datenerhebungen und -analysen für politische Ent-
scheidungen nutzbar zu machen“, erläuter t der Direktor der
Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogen-
sucht (EBDD) in Lissabon. „Der zweite Satz beschreibt meine
Arbeitsweise. Wenn die wichtigsten Parameter und die Rich-
tung stimmen, entscheide ich Dinge oft sehr schnell. Die
Vermeidung von St illstand ist mir wichtiger als jede über-
triebene Absicherung.“
„Et was Neues zu schaffen und st rategisch weiter zu ent-
wickeln, das hat mich schon immer gereizt. Ich könnte mir